turen in die Höhe fliegen. Eine Guirlande 3 la jardiniére fällt Raimund auf den Kopf, der ſie nicht herabzunehmen wagt, weil ihn mein Grimm gleich⸗ ſam verſteinert hat. Nachdem ich lange gewüthet und meine Blumen zerknittert und verſtümmelt habe, werfe ich mich in einen Lehnſtuhl und blicke meinen Nachbar an. Da legt ſich mein Zorn; ich kann unmöglich eine ernſte Miene machen, während Raimund gekrönt und mit ſtieren Augen vor mir ſteht. Ich breche in ein ſchallendes Gelächter aus; dies beruhigt ihn und er lacht ebenfalls, um mich nachzuahmen, aber auf eine ſo erzwungene Weiſe, daß es eher einer Grimaſſe gleicht, als jenem unauslöſchlichen Ge⸗ lächter, welches die Götter erheben, wenn Vulkan ihnen zu trinken reicht. „Gut,“ ſagt endlich Raimund und verſucht aber⸗ mals zu lächeln,„ich glaube, Ihr Zorn hat ſich gelegt.— Man muß zu böſem Spiele gute Miene machen.— Sind Sie nicht zufrieden mit den Waaren⸗ die man ihnen ſchickt?— Es handelt ſich um keine Waaren, Herr Raimund; Sie werden mich wohl zwingen, eine andere Wohnung zu miethen.— Zch, mein Herr Nachbar? und wie ſo?— Weil Sie nur in meiner Nähe zu ſein ſcheinen, um alle 1 meine Plane zu durchkreuzen, um⸗ mich beinahe zur Verzweiflung zu treiben.— Ich begreife nicht.— 11 Warum ſchicken Sie, wenn man aus Irrthum bei Ihnen anklopft, die Leute nicht zu mir? Warum ſagen Sie, ich ſei nicht zu Hauſe, obgleich ich da
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