laſſe meine Adreſſe zurück, mit der Bitte, man möchte mir die Blumen in meine Wohnung ſchicken, da ich morgen aufs Land reiſe. Man verſpricht mir's und ich gehe. Caroline muß mich verſtanden haben; aber wird ſie auch kommen? Ich bin begierig. Nach Hauſe zurückgekehrt, benachrichtige ich meine Portiere, daß ich Waaren erwarte, welche ich ge⸗ kauft, und daß ſie die Ueberbringerin auf mein Zimmer ſchicken möchte. Unterdeſſen weiß ich mich vor Ungeduld kaum zu faſſen, wie alle jungen Leute bei einem erſten Rendez⸗vous, wie alle Mädchen, welche von ihren Mamma's eingeſperrt werden, wenn ſie gerne einen Ausgang machen möchten. Eine Stunde vergeht, Niemand kommt; eine andere ſchleicht langſam dahin, und ſchon will ich nach dem Magazine zurückkehren, als an meine Thüre geklopft wird, mit Blitzes ſchnelle öffne ich— da ſteht Raimund vor mir, beladen mit einer mäch⸗ tigen Schachtel. „Was wollen Sie von mir, Herr Raimund?2... — Mein Nachbar, ich wünſche Ihnen guten Tag. — Ich danke Ihnen; aber was führt Sie eigentlich zu mir?— Das will ich Ihnen erklären; erlauben Sie, daß ich eintrete und die Schachtel ablege.“ Und ohne meine Antwort zu erwarten, tritt er in meine Antichambre und ſitzt auf einen Stuhl. Ich bleibe vor ihm ſtehen, in der Hoffnung, das werde ihn um ſo eher zu baldigem Fortgehen be⸗
wegen.
„— Bitte um Verzeihung, wenn ich's mir be⸗


