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liebte, hätte ſie denn alle meine Faſeleien lächelnd angehört? Hätte ſie mit Andern getanzt? Mamſell Caroline iſt eine ungemeine Kokette, und wie ich glaube, etwas ſchlau. Indeß hat ſie mich auf der Straße übel empfangen, als ich ihr nachlief; nun, ſie war eben nicht bei guter Laune, weil ich ihren Schmuck zerknittert hatte, den ſie damals höher ſchätzte, als eine Eroberung, weil er ihr tauſend Eroberungen verſchaffen ſollte. Aber ich werde bald wiſſen, wo ich mit ihr daran bin.
Mittags begebe ich mich in das Magazin, wel⸗ ches mein Wahrſager mir bezeichnet hat. Er täuſchte mich nicht: mitten unter mehren ſchnippiſchen Ge⸗ ſichtchen treffe ich auch meine hübſche Tänzerin.
Alle dieſe Mädchen ſchlagen bei dem Eintreten eines jungen Mannes die Augen nieder, aber alle muſtern mich ganz verſtohlener Weiſe. Caroline hat mich erkannt; ſie iſt einigermaßen verwirrt, da ſie nicht weiß, ob ſie mich anblicken oder emſig fortarbeiten ſoll, um ihre Verlegenheit beſſer zu verbergen.
Natürlich muß ich mir in dem Magazine einen Vorwand nehmen: ich frage deßhalb nach Bouquets, Guirlanden und Garnituren. Man zeigt mir Alles; aber es iſt ein Herr, der den ganzen Flor ſeiner Bude vor meinen Augen auskramt, und die Mäd⸗ chen bewegen ſich nicht von der Stelle.
Dies ſagt mir nicht zu, aber ich muß einen Entſchluß faſſen. Ich kaufe alſo für fünfzig Fran⸗ ken künſtliche Blumen, bezahle ſogleich Alles und


