Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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wir nicht davon, Herr Dorſan. Ich will heimgehen, es iſt ſehr ſpät und ich halte Sie vom Schlaf ab; nun, zum zweitenmale wird es auch nicht vorkom⸗ men.— Liebe Nicette, Ihre Reize, Ihre Anmuth, Ihre liebenswürdige Offenheit werden mich immer in jenes Zimmer begleiten, wo ich Sie noch ein⸗ mal zu ſehen hoffe.— Ach, Herr Dorſan, ſpre⸗ chen Sie nicht davon, ich bitte Sie„ Ich ſtehe Ihnen zu fern eine Blumenhändlerin— Ach, Nicette„ wenn Sie indeß wollten— Adieu, Herr Dorſan, adieu.“

Sie ſagt Adieu, geht aber nicht. Ich halte eine ihrer Hände; ſie drängt mich zurück und will mich dennoch nicht laſſen. Meine Augen find auf die ihrigen geheftet; wir ſprechen kein Wort das Hofthor ſteht offen„ ich glaube, Ricette würde mir abermals folgen.

Plötzlicher Lärmen entreißt uns dieſer ſüßen Stimmung. Ein Mann ſtürzt Dieb ſchreiend her⸗ bei; Nicette macht ſich los und flüſtert mir ein zärtliches Lebewohl zu. Ich will ſie zurückhalten, aber ſie iſt ſchon in der Ferne.

Ich klopfe an das Thor und will eintreten. Der Mann, welcher ganz allein herbeiläuft und den ich für einen Betrunkenen gehalten habe, wirft ſich zu⸗ gleich mit mir in das Hofthor und ſchreit:„Endlich bin ich gerettet!“

Als ich die Stimme Raimunds erkannt habe, bin ich neugierig, das Ende ſeiner Abenteuer zu vernehmen. Die Portiere, welche das Gepolter