Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Raivetät zu lächeln, welche mich an die ihretwegen

erhaltene Ohrfeige erinnert; aber die Härte der Madame Jerome empört mich. Wer wird auch der Tochter die Thüre weiſen, ſie ſchlagen und ohne Hülfe laſſen, in einem Alter, wo die leichteſten und oft einzigen Hülfsquellen in einem ausſchweifenden Lebenswandel beſtehen! Ach, es gibt Mütter, welche dieſen Namen nicht verdienen!

„Weiter, Nicette?— Nun, ich habe meine Sachen zuſammengepackt und das Haus verlaſſen, ohne meine Schweſter geſehen zu haben, die wahr⸗ ſcheinlich nicht ſo keck war, ſich vor mir zu zeigen. Im Uebrigen darf ich mir ja nichts vorwerfen; allerdings ſchlage ich den Vurſthändler aus, aber wo es ſich bei dem Menſchen um ſeine Zukunft handelt, kann man wohl ſeinem eigenen Kopfe fol⸗ gen. Ich habe mich alſo mit meinem kleinen Pakete entfernt, weiß nicht, wie es gekommen iſt, aber wäh⸗ rend ich ſo dahinwandle, ſtehe ich auf einmal in Ihrer Straße. Ich ſuchte ein kleines Kabinet Da unten ganz in der Nähe, in der Straße St. Ho⸗ noré, dem Boulevard gegenüber, habe ich mir eines gemiethet. Ich kaufte ein Bett und einen Stuhl,

weiter brauchte ich nicht. Morgen werde ich einen

Tiſch zu meinen Bouquets erhalten; Blumen will ich ſchon bekommen. Ich werde mich dann auf dem Boulevard etabliren. an der Straßenecke und wenn Sie Bougquets wollen, mein Herr, ſo bin ich ja ganz in Ihrer Nähe und Sie können es mir leicht zu wiſſen thun Habe ich recht gehandelt, mein Herr?“