Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Draußen werfe ich einen flüchtigen Blick auf die Rue Clichp, und begebe mich, durchaus nicht Wil⸗ lens, dort für die Sicherheit meines Nachbarn zu ſchildern, geradezu nach Hauſe. Nun mag der liebe Raimund auf das Signal warten, ſo lang es ihm gut dünkt.

Sein Betragen von geſtern Nacht verdiente dieſe kleine Rache, die um ſo beſſer war, je weniger ſie aufgeſchoben wurde.

Zweites Kapitel. Im Mondſchein.

Ich ſetze meinen Weg fort, ganz vergnügt über meinen kleinen Spitzbubenſtreich. In welcher Angſt

muß nun Raimund ſchweben und welche Figur muß

er machen draußen in Tivoli! Bald jedoch be⸗ ſchäftigen ſich meine Gedanken mit einem angeneh⸗ meren Gegenſtande, mit der reizenden Caroline. Sie hat natürlich mein Billet geleſen; morgen werde ich in ihr Magazin gehen und bald erfahren, was ich hoffen darf. Allerdings iſt mein Plan nicht ſehr moraliſch: einer kurz dauernden Laune zu lieb ſuche ich ein Mädchen zu bethören; nun, ich habe große Fehler, denn ich glaube zum Beiſpiel, daß ein munterer Kerl nur auf der Welt iſt, um hübſchen Mädchen den Hof zu machen. Denen aber, welche tugendhaft bleiben wollen, kommt es zu, Nicetten