Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Diener, der beim Anblicke des bleichen und ver⸗ ſtörten Geſichtes ſeines Nachbars ein neues Lachen nicht unterdrücken kann. Raimund weiß nicht recht, ob er ſich wieder verſtecken ſoll; doch er faßt end⸗ lich Muth, und überzeugt, daß ich ſeine bedrängte Lage nicht mißbrauchen werde, klammert er ſich an mich wie an einen Rettungsanker.

Mein lieber Herr Dorſan wie freut es mich, Sie zu treffen! Wenn Sie wüßten, was mir heute Abend in dieſem verdammten Garten begeg⸗ net iſt! O, ich weiß es!... Der Lärmen war groß genug. Ach, mein Gott, wird man mich wohl verhaften? Es wäre möglich. Der Mann, den Sie verwundet haben, iſt ſehr übel dran; die jungen Leute, deren Kleider Sie verdarben, haben ſich an dem Gartenthore verſammelt; auch iſt der Schaden, welchen Sie im Garten ſelbſt anrichteten, ſehr beträchtlich, und O, ich Unglücklicher! Und Raimund zog ſich wieder in das Silhouetten⸗ kabinet zurück, trotzdem daß der Eigenthümer des⸗ ſelben ihn beim Rocke faßte und hinausſchieben wollte.

Retten Sie mich doch, mein lieber Herr Nach⸗ bar, alle meine Hoffnung ſetze ich nur auf Sie. Gut, ich will's thun, obwohl Sie mir vergangene Nacht einen ſehr maliciöſen Streich geſpielt ha⸗ ben! Ah! ich ſchwöre Ihnen, ich verſichere Ihnen, es geſchah aus Zufallich werde Alles, was ich geſagt, zurücknehmen, wenn's Ihnen recht iſt Ich will ſagen, das Mädchen habe bei mir