Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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zehnmal ausgeſchnitten... Nun, noch einmal, dann macht's achtzehn.. O, ich weiß meine Porträts ſchon anzubringen! überall erſucht man mich darum.. WMein Herr, ich hab' Ihnen ſchon geſagt, daß ich meine Bude ſchließen muß Schließen Sie, wenn Sie wollen, ich bleibe daz ich will noch nicht gehen. Sie müſſen gehen, mein Herr JNoch eine Silhouette. Rein, mein Herr, das kann nicht ſein.

Unmöglich kann ich ein ſchallendes Gelächter zurückhalten, denn ich merke, daß Raimund aus Furcht, er möchte ſeiner dummen Streiche wegen arretirt werden, ſich in das Silhouettenkabinet ge⸗ flüchtet hat und nun um keinen Preis daſſelbe ver⸗ laſſen will.

Meine Stimme muß meinen Nachbar beſtürzt gemacht haben, denn er ſagt zu ſeinem Porträtiſten: Hören Sie,'s iſt Jemand in unſerer Nähe und Sie behaupteten doch, der Garten wäre leer. Mein Herr, zahlen Sie jetzt und verlaſſen Sie meine Bude, oder ich muß den Adjutanten holen, um Sie hinauszubringen.

Die Drohung mit dem Adjutanten verſetzte Rai⸗ mund in noch größere Beſtürzung. Die Nothwen⸗ digkeit fühlend, daß er das ſchützende Kabinet ver⸗ laſſen muß, ſtreckt er noch vorher den Kopf zur Thüre heraus, um zu ſehen, ob ihm Niemand auflaure.

Die erſte Perſon, welche der Geängſtigte wahr⸗ nimmt, iſt, meine verehrten Leſer, Ihr gehorſamſter