Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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Neugierigen und ſuche beſonders dem Wahrſager nahe zu kommen. Caroline iſt jetzt an den Platz ihrer Freundin getreten und das magiſche Sprach⸗ rohr berührt bereits ihr Ohr. Ich zupfe den Zau⸗ berer an ſeinem Talar und zeige ihm mein Billet in Verbindung mit einem Hundertſousſtücke; er ſtreckt die Hand aus und nimmt es: dieſe Leute begreifen leicht, was man von ihnen will.

Dies Alles geht vor, ohne daß die Neugierigen etwas bemerken. Nun ſagt man der Mamſell Ca⸗ roline tauſend ohne Zweifel recht angenehme Dinge, denn ſie lacht ganz närriſch; dazwiſchen ſcheint ſie beſtürzt und überraſcht, ja wirft mir einen ver⸗ ſtohlenen Blick zu. Ich wette, daß der Hexenmeiſter von mir ſpricht; dieſer Menſch verſteht ſein Hand⸗ werk und ich empfehle denſelben allen Damen.

Der Wahrſager ergreift jetzt die Hand des Mäd⸗ chens, ſftellt ihr die Nativität und ſteckt ihr ganz ſachte mein Billet zu, indem er ſie ermahnt, daſſelbe erſt kurz vor Schlafengehen zu leſen. Wie mir ſcheint, begreift Mamſell Caroline Alles recht gut, denn ſie verbirgt das Papier in ihrem Buſen und geht dann erſt wieder zu ihrer Tante.

Endlich entfernt ſie ſich mit der ganzen Geſell⸗ ſchaft, ich aber bleibe zurück, wohl wiſſend, daß mein Eremit mir Alles ſagen wird, was ich wiſſen will, denn er hat leiſe mit dem Mädchen geſprochen und ſie ihm oft vermittelſt des Sprachrohres Ant⸗ wort gegeben.

Mein Hexenmeiſter kommt mir entgegen und läßt