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was man mir ſagt, aber ich errathe ſogleich, welche Hoffnungen man mir machen will. Die Damen, mit⸗ theilender als die Männer, haben ein gewiſſes Sichgehenlaſſen, wobei ein an ihren Umgang Gewöhnter ſich Vieles merken kann. Beſitzen ſie Geiſt, ſo machen zwei Worte denſelben kenntlich; haben ſie nur ein gutes Mundftück, ſo werden ſie auch damit zur Laſt; wiſſen ſie gar nichts zu ſpre⸗ chen, ſo iſt man gleichfalls ſchnell im Klaren. Mon⸗ taigne hat geſagt: der Styl iſt der Mann; mit dem gleichen Rechte hätte er auch ſagen können: die Converſation iſt die Frau. Ich bitte jedoch dieſen tiefen Denker um Entſchuldigung, daß ich meine Meinung nach der ſeinigen auszuſprechen wagte. Mamſell Caroline hat ihren Platz wieder ein⸗ genommen. In Erwartung des nächſten Contretanzes, der mir die Mittel zu ihrer richtigen Beurtheilung verſchaffen ſoll, gehe ich unter den Boskets, welche den Tanzplatz umgeben, ſpazieren. Ich will nicht wie ein Dummkopf neben der kleinen Blumenmacherin ſtehen bleiben, oder unaufhörlich vor ihr auf⸗ und ablaufen. Doch der Augenblick naht, wo ich ihre hübſchen kleinen Finger drücken, ihre Hände feſt in den meinigen halten werde. Es lebe der Tanz für die Liebenden! Man kann ohne Scheu ſeine geheim⸗ ſten Gedanken mittheilen, und zwar, ohne daß es dazu der Worte bedarf. Wahrſcheinlich find deßhalb die Mädchen ſo leidenſchaftlich für dieſe Uebung eingenommen und finden ſo ſehr Geſchmack an den Bällen. Wie viele Geſtändniſſe wurden während


