Teil eines Werkes 
2. Th. (1846)
Entstehung
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den Rang abgelaufen hat und ſie nun zum Tanze führt. Meine dumme Eigenliebe ließ mich zu ſpät kommen. Aber beim nächſten Contretanz werde ich mich einſtellen und um nicht abermals getäuſcht zu werden, gehe ich zu der Quadrille, in welcher Mam⸗ ſell Caroline figurirt und engagire ſie auf den nächſten Contretanz. Sie nimmt es an, welche Freude für mich; nun bleibe ich neben ihr ſtehen, ergieße mich mit mehren jungen Leuten in Lobes⸗ erhebungen über ſie und während ihr Tänzer avant- deux macht, bewundere ich ihr Roſenbouguet und bitte ſie wegen meiner geſtrigen Ungeſchicklichkeit um Entſchuldigung. Jetzt betrachtet man mich erſt ge⸗ nau, man lächelt und ſchenkt mir eine größere Aufmerkſamkeit, und zwar fällt, wie ich annehmen zu dürfen glaube, die Muſterung nicht zu meinem Rachtheile aus. Von Zeit zu Zeit wage ich einige Worte und gebe zu verſtehen, daß ich einzig und allein in der Hoffnung, ihr zu begegnen, nach Ti⸗ voli gekommen bin. Man gibt mir keine Antwort, aber ich ſehe, daß man auf mich hört. Wenn ſie auch gar nicht kokett iſt, ſo werde ich doch reuſſiren! und ſie iſt es, ſie muß es ſein: alle Frauen⸗ zimmer ſind es.

Der Contretanz geht zu Ende. Ungeduldig warte ich auf den folgenden, bei dem es mir möglich ſein wird, mit Caroline zu plaudern und zu erfahren, was ich hoffen darf. Schon nach wenig Worten

merke ich gewöhnlich, wo ich daran bin und täuſche

mich höchſt ſelten, nicht als ob ich Alles glaubte,