Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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dann wieder unter die übrigen Karten; unſer Hexen⸗ meiſter aber kann mit Sicherheit die gezogene Karte errathen, weil nur Laub⸗Achter in dem dargebotenen Spiele ſind. Um die gaffende Menge jedoch vollends verrückt zu machen, bringt er ſeine Hand hinter den Rücken des kleinen Herrn, den man, während ein

anderes Stück zur Ausführung kommt, plötzlich auf⸗

zuſtehen vittct. Dieſer weiß ſich gar nicht mehr zu faſſen, als die von ſeiner Ehehälfte gezogene Karte unter ſeinen Hoſen liegt.

Ich verlaſſe das Theater des Hexenmeiſters; wie ich aber in meine Taſche greife, finde ich mein Sack⸗ tuch nimmer in Folge eines auf ſo muſterhaſte Weiſe ausgeführten Kunſtſtückes, daß es das des Taſchen⸗ ſpielers bei Weitem übertrifft. Zum Glücke hatte ich mein Cachet beſſer verwahrt.

Jetzt ſtehe ich vor dem Raume, welcher dem Tanze geheiligt iſt. Es gehört jedoch nicht mehr zum guten Tone, in den öffentlichen Gärten zu tanzen; nur an Kirchweihen macht unſere feine Pariſer Welt einen Kuhſchweif mit. Hier wagen bloß Händlerin⸗ nen, Klein⸗Bürgerinnen und Griſetten ſich dem Ver⸗ gnügen des Tanzes zu überlaſſen: ſie kennen keinen Zwang, keinen guten Ton; ſie wollen ſich amüſiren und ſind ſo ſelig, wenn ſie tanzen! Die Freude malt ſich auf ihrem Geſichte, wenn ſie nur Hopſer machen dürfen! Die Miene dieſer ſchönen Fräulein, welche dem Tanze zuſchauen, ſagt mir, daß der gute Ton manchmal ſehr läſtig iſt; aber man rächt ſich durch Bekrittelung Derer, welche demſelben Trotz bieten.