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Meiner Treu', denke ich, den Weg zum Tanz⸗ platze einſchlagend, wenn ich auch nur nach Tivoli gekommen wäre, um Zeuge von Raimunds Helden⸗ thaten zu ſein, ſo rürfte mich doch mein Ausflug nicht renen. Aber ich habe heute Glück; vielleicht hält das Schickſal noch andere Abenteuer für mich in Bereitſchaft.
Vor dem Theater eines Taſchenſpielers bleibe ich ſtehen. Das Volkegedränge iſt eben ſo beträchtlich als bei Boboche; voch herrſcht hier eine etwas grö⸗ ßere Ordnung. Die meiſten Zuſchauer ſitzen und ich kann, obwohl in der letzten Reihe, auch Etwas ſehen. Es werden Karten gezogen, Ringe wegſtipitzt und ein Glas Wein in Blumen verwandelt. Dieß Alles bezaubert die Geſellſchaft, welche die Gehülfen des Taſchenſpielers nicht erkennen und die Vorbereitun⸗ gen, die zu den ohne Präparation ausgeführten Stücken nöthig ſind, nicht ſehen will.
„Das iſt rin Hexenmeiſter!“ ruft ein kleiner Herr, indem er große Augen macht und gewaltig dumm umherblickt.„Meiner Treu', Alles iſt mir unbegreif⸗ lich, und Dir, Frau?“
„O, ich will ſelbſt ſehen,“ erwiedert die Ehehälfte des kleinen Herrn, und gibt dem Taſchenſpieler ein Zeichen, daß ſie eine Karte ziehen wolle. Dieſer— kommt alsbald herbei, auf italieniſch, deutſch und engliſch kauderwälſchend, welcher unbegreifliche Jargon das Staunen und Entzücken der Zuſchauer vollends auf den höchſten Gipfel ſteigert.
Die Dame zieht Laub⸗Acht und miſcht daſſelbe ſo⸗


