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ſer und zwar etwas nachläßig angebracht; Raimund geräth nun unter die Illumination, ſößt an die Glä⸗ ſer und alle fliegen auf die Spaz iergänger herab, welche ſich plötzlich mit Oelflecken bedeckt ſehen. Die Damen erheben ein jämmerliches Geſchrei beim An⸗ blicke ihrer beſchmutzten Kleider und Federn; die jun⸗ gen Männer ſind eben ſo wüthend, denn ihre Röcke, ibre Weſten, ihre Hoſen, Alles verbreitet einen ab⸗ ſcheulichen Oelgeruch. Raimund iſt auf's Neue der Gegenſtand des allgemeinen Zornes; der arme Tropf⸗ noch ganz außer Athem, muß abermals die Flucht ergreifen. Er ſpringt über eine Hagebuchenhecke, um ſchneller aus der Allee zu kommen;z aber nimmer wiſſend, wo ihm der Kopf ſteht, läuft er in den für das Kunſtfeuer beſtimmten Raum, trotz des Geſchreis eines Invaliden, der ihm den Eingang wehren will. Raimund rennt zwiſchen Raketen, Vomben, Arti⸗ ſchocken und romaniſchen Lichtern umher; der Inva⸗ lide ruft die Gensdarmen, um einen Menſchen zu arretiren, welcher Alles zerbreche und die Vorſtellung ves Kunſtfeuerwerkes verhindern wolle. Die Wache kommt: Raimund hat nur noch Zeit, ſich auf ein Transparent zu werfen, welches er zerſprengt wie der Hirſch Franconi's. Endlich verſchwindet er. Alles wird wieder ruhig; man ſucht den von meinem Nach⸗ bar angerichteten Schaden wieder gut zu machen und ich kehre zu den Spielern zurück, lachend über Raimunds Pech, wodurch er für ſeine Spitzbüberei von heute morgen hinlänglich beſtraft iſt. Paul de Kock XoO1. 8


