Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Mit dieſen Worten ließ Raimund den Vogel los⸗ welcher den unglücklichen, mit Unterſuchung des Drü⸗ ckers beſchäftigten Mann an den Kopf traf. Der arme Teufel wurde ſchwer verwundet und fiel furcht⸗ var ſchreiend zu Boden. Alles läuft herbei. Raimund benützt die Unordnung, um ſich aus dem Staube zu machen. Mit Armen und Ellenbogen um ſich ſtoßend, vahnt er ſich einen Weg durch die Menge, ſpringt über die Stühle hinweg, rennt wie ein Wahnſinniger mitten durch die auf dem Raſen ſitzenden Gruppen⸗ verwickelt ſich in den Beinen einer Kokette, die ganz ruhig auf dem Graſe mit einem jungen Djffizier plau⸗ verte, fällt wie ein Sack über ſie hin und zerſchmet⸗ tert ihr mit ſeinem Wanſte den Buſen, der glücklicher Weiſe nur von Gaze war. Die Dame ſchreit, damit man glauben ſollte, es ſei ein ächter Buſen zuſam⸗ mengedrückt worden; der Offizier ſteht auf, wüthend über die Zerſtörung von Reizen, die er für wirklich hielt; er ergreift einen Stuhl und verfolgt Raimund: dieſer aber iſt bereits in weiter Ferne, denn die Furcht leiht ihm Flügel.

Ich folge meinem Nachbar, der im Gedränge ſei⸗ nen Hut verloren hat; er läuft foriwährend und ſchießt jeden Augenblick Vöcke: da rennt er gegen eine Schaukel, ſtößt ſeinen Kopf an hölzerne Pferde, wirft zwei Frauenzimmer um, welche auf einem klei⸗ nen, abgeſonderten Platze walzten, und ſtürzt, Alles, was ihm unter die Füße kommt⸗ niederrennend, end⸗ lich in die große Allee, um in dem Gedränge zu ver⸗ ſchwinden. Da haͤngt aber eine Reihe farbiger Glä⸗