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Der blonde Herr dreht das Billet in ſeiner Hand und brennt vor Begierde, daſſelbe ſogleich zu leſen, wagt es aber nicht. Seine Ungeduld macht mir Vergnügen; ich will ſehen, was er thut... doch jetzt kommt ein altes Paar, ſeine Stühle nachſchlep⸗ pend: die Dame poſiirt ſich gerade vor mir aufz ſie lehnt ihre Hinterbacken beinahe an mein Geſicht, und ihr Gemahl, der ſich neben ſeine Ehehälfte ſtellt, nimmt mir vollends das Biöschen Ausſicht, welches mir noch blieb.
Hier kann ich mich nicht halten. Um nicht iedes Vergnügens beraubt zu ſein, muß ich Etwas auf⸗ ſuchen, das mich intereſſirt. Das ungeheure Hinter⸗ geſicht meiner Nachbarin iſt gerade nicht lockend, auch bin ich kein Freund von gewiſſen Düften. Ich arbeite mich alſo, nicht ohne Mühe, aus den Stüh⸗ len, Beinen und Gewändern heraus. Nun bin ich glücklich da außen und will ein wenig Athem ſchöpſen; die friſche Luft thut immer wohl, wenn man Bo⸗ boche, ſelbſt im Freien⸗ beſucht hat.
Ich betrete eine ſchöne Lindenallee, die an den großen Raſenplatz ſiößt, auf welchem man Blinde⸗ kuh ſpielt, ſchaukelt, den ägpptiſchen Vogel ſchleudert und tauſend andere Dinge treibt, von welchen die ſchönſten unſichtbar ſind. Ich höre die Stimme der Damen, welche ſchaukeln und die ihre Cavaliere bit⸗ ten, langſamer zu thun⸗ während dieſe, um ihre Kraft und Behendigkeit zu zeigen, alle ihre Muskein anſtrengen, ſelbſt auf die Gefahr hin, diejenigen zu»


