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ſie begnügen ſich neben Damen, die auf Stühle ge⸗ ſtiegen ſind und die ſie nun halten, damit ihnen kein Zufall zuſtößt. Ihre Arme ſchlingen ſie unten um die Kleider; man ſtützt ſich auf ihre Schulter: dieß Alles muß eine große Annehmlichkeit gewähren. Mein Gott! dort will eine Dame fallen!... Warum hält ſie Niemand? Ja, es iſt eine Mama! Doch es kommt ein Mädchen in hübſchem Kopfputz, mit herrlichen Locken, das als ſchön gelten könnte, wenn ihre Kleidung für einen öffentlichen Garten nicht zu lä⸗ cherlich wäre; dieſes beſtrebt ſich, der alten Dame zu Hülfe zu eilen.
„Warte, Mama,“ ruft das Mädchen,„ich will meinen Stuhl hinter den Deinigen ſtellen, dann kannſt Du Dich auf mich ſtützen und ich werde Dich halten!“
Die Mama willigt in dieſe Anordnung ein und das Mädchen ſteigt auf ihren Stuhl, nachdem ſie denſelben hinter den ihrer Mutter geſtellt; aber ich ſehe, daß die Jungfer ebenfalls gehalten wird: ein großer blonder Herr verliert ſie nicht aus den Augen. Er ſteht neben ſie hin, blickt ſie an, winkt ihr zu. Die Jungfer ſieht nur auf Boboche, und ihrer Mut⸗ ter das Spiel erklärend, läßt ſie aus ihrem Hand⸗ ſchuh ein kleines Billet in die Hand des Jünglings fallen, und zwar ganz ohne Scheu, ohne Affektation, ja ohne ihr Geſpräch zu unterbrechen. Wahrlich, unſere jungen Frauenzimmer legen eine bezaubernde Anmuth in Alles, was ſie thun; die Welt geht mit Rieſenſchritten einer immer höheren Vervollkomm⸗ nung entgegen.


