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men wiegen! Dieß iſt eine ruſſiſche Schaukelanſtalt. Warum halten ſich alle dieſe Herren auf derſelben Seite und blicken lächelnd nach den luftigen Sitzen? Ah! ich merke, daß der Wind die Kleider der Da⸗ men leicht emporhebt und man die Waden, manch⸗ mal auch die Kniee ſieht... wahrlich ein Spiel⸗ welches ebenſowohl die Zuſchauer als die Theilneh⸗ menden ergötzt.
Die Damen merken, wie es ſcheint, durchaus nicht, was die Aufmerkſamkeit der Herren feſſelt, und überhören ebenfalls die unanſtändigen Witzeleien⸗ welche ſich der größere Theil der neugierigen Zu⸗ ſchauer erlaubt, denn fortwährend ſchaukeln ſie unter hellem Gelächter, gleich tollen Kindern. Aber der Dreher hält inne und es muß abgeſtiegen werden. Ich bleibe, um die Damen mehr in der Nähe zu vetrachten o mein Gott! man dürfte ſich den Hals nicht ſchief biegen, um eine Wade zu ſehen; meiner Meinung nach konnten die Herren ohne viele Mühe noch weit mehr zu Geſicht bekommen.
Ich verlaſſe die Schaukelanſtalt und gehe nach dem Schauſpiele Boboche's; eine unermeßliche Menge beſindet ſich vor dem Theater und es iſt mir nimmer möglich, einen Sitz zu bekommen.
Es bleibt mir alſo nur das Stehen übrig. Ver⸗ gebens dränge ich mich unter die Glücklichen, und wenn ich Bobéche nicht ſehe, ſo ſehe ich doch wenig⸗ ſtens Etwas: ich bemerke das Vergnügen, welches alle dieſe jungen Leute, gleichſalls ſtehend wie ich, zu koſten ſcheinen; ſie können zwar Nichts ſehen, aber


