Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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mit Windesſchnelle dahinzufliegen. Die Freude malt ſich auf allen Geſichtern, nur einige Engländer ver⸗ lieren ihre Ernſthaftigkeit nicht.

Ich bin allein und werde keine ſolche Fahrpartie machen, denn ich finde wohl, daß man, um Vergnü⸗ gen an dieſer Uebung zu finden, neben einem ſchö⸗ nen Frauenzimmer ſitzen muß. Man kann alsdann ſeinen Arm um eine ſchlanke Taille ſchlingen und ſich an reizende Formen ſchmiegen, man kann ſich beim Fahren Vieles erlauben, denn man darf nicht befürchten, zurückgedrängt zu werden... und die neben uns ſitzende Geſellſchafterin iſt immer dergeſtalt von der raſchen Bewegung betäubt, daß ſie keine Zeit hat, ſich zu erzürnen.

Alle Vergnügungen müſſen der Liebe dienen und erhalten einen doppelten Reiz durch die Gegenwart des geliebten Gegenſtandes. Beim Tanze, auf den Hügeln, unter den Gebüſchen muß man paarweiſe erſcheinen, um glücklich zu ſein; wie können ohne ein Frauenzimmer die ſüßeſten Empfindungen, die zarte⸗ ſten Herzensergießungen ſtattſinden? Erſt durch das ſchöne Geſchlecht lernt man ſein Herz kennen.

Doch ich will mich dieſer Gedanken entſchlagen, welche der Tivoligarten unwillfürlich in mir erweckt. Laßt uns dorthin gehen, wo die Muſik einladet; hier iſt ein Sänger. Ah! wir wollen uns nicht bei ihm aufhalten, Tivoli würde ſonſt ſeinen ganzen Zauber verlieren.

Was ſehe ich da unten? Armſeſſel, welche ſich frei in der Luft im Kreiſe drehen und darin ſitzenve Da⸗