Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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und die Freude! Wie viele Küſſe ſind ſchon hinter eurem dichten Blätterwerke gegeben und empfangen worden! Ach! wenn ihr ſprechen könntet!

Aber ich glaube, daß man neben mir redet. Ganz in Gedanken habe ich mich unter die ein⸗ ſamen Gebüſche verirrt, wo ich nichts hoffen darf⸗ weil ich allein bin. Gerade um einen Strauch her⸗ umgehend, bemerke ich etwas Weißes auf dem Bo⸗ den... das iſt ein Herr und eine Dame, welche ohne Zweifel von ſehr wichtigen und ſehr geheimen An⸗ gelegenheiten ſprechen, denn ich glaube, daß ſie ein⸗ ander zuflüſtern... aber meine Gegenwart genirt dieſelben: die Dame ſtößt einen leichten Schrei aus und drängt den Herrn zurück. Schnell hinweg, denn es iſt doch wahrlich kein Vergnügen, die Frende An⸗ derer zu ſtören.

Um wieder mit der übrigen Menſchheit zuſam⸗ menzukommen, verlaſſe ich dieſe Gebüſche, wo mich faſt die Luſt anwandelte, allein ſpazieren zu geben. Nun iſt's wieder wie am hellen Tage. Ich höre das Rollen der Wagenz ich bin bei den Hügeln, wo ſich vie vornehme Dame und die geringe Taglöhnerin⸗ die Modehändlerin und die beſcheidene Nähterin⸗ das auf fremde Koſten lebende Frauenzimmer und vie Penſionsſchülerin verſammeln. Welches Vergnü⸗ gen finden alle dieſe Damen in dem ſchnellen Her⸗ unterfahren? Wenn ſchon der Luftzug ihren Kopf⸗ putz verdirbt, ihre Hutbänder auflöst und ihre Haar⸗ locken flattern macht, ſo bringen ſie doch dieſes Opfer recht gerne dem Vergnügen, zwanzig Sekunden lang