Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Neuntes Kapitel. Tivoli.

Ah! welch' herrlicher Garten, dieſer Tivoli! Es ſcheint, als betrete man einen jener Zauberorte⸗ welche in der Tauſend und einen Nacht ſo reizend geſchildert werden. Muſik, Illumination, Spiele jeder Art und Feuerwerke, Alles vereinigt ſich, um die Augen zu blenden und dem Sinn zu ſchmeicheln. Wie ſchade, wenn ein gemeines Geſicht und eine pö⸗ belhafte Aufführung dieſes Gemälde verdirbt und mich daran erinnert, daß ich in einem öffentlichen Garten bin, in welchen Jeder mit einer anſtändigen Kleidung und drei Thalern zwölf Sous eintreten kann.

Ich habe erſt wenige Schritte in dieſem Garten gethan und bereits viele Dinge geſehen. Wie ſchön ſind dieſe Laubgänge! Wie ergötzen dieſe Feuer⸗ guirlanden! Da geht es bunt durcheinander; man blickt die Leute an, man betrachtet ihre Toiletten, man ſucht ſeine Bekannten: dieß iſt der Boulevard de Gand. Gehen wir weiter, ſo wird die Beleuch⸗ tung ſeltener; einige da und dort aufgeſtellte Lämp⸗ chen zeigen Euch den Weg, ohne Euch zu verrathen. Hier ſpazieren nur zerſtreute Paare; man will nicht mehr geſehen werden... einige ſcheinen ſich ſogar zu verbergen und den Schatten und das Dunkel zu ſuchen. Glückliche Gebüſche, ihr beſchützet die Liebe

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