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Herr Trousquin.
„Alſo, meine Herren und Damen, hier iſt zu ſehen die berühmte Schlacht von Marengo, welche von den Franzoſen gewonnen wurde... 6zu ſeiner Frau): Du bringſt mir immer Rüben im Ueberfluſſe.
Madame Trousquin.
„Ei! iſt Dir dieſes Gemüſe nimmer gut genug? Du wirſt ſehr kitzelig. Wie viel haſt Du heute ein⸗ genommen?“
Herr Trousquin.
„Zehn Sous... ſehen Sie hier dieſe Kanoniere und Küraſſiere. Sehen Sie, wie ihre Säbel blitzen, die Kugeln ſauſen und Alles zuſammenſchmettern! Sehen Sie die Huſaren, die Dragoner, die Trom⸗ peter und Tambours; hören Sie das Geſchrei der Todten und Sterbenden, die Klagen der Verwunde⸗ ten und Beſiegten! Sehen Sie rechts den jungen Soldaten, der ſeine Fahne mit den Zähnen hält, weil man ihm bereits beide Arme abgehauen hat; ſehen Sie links jenen Offizier unter drei todten Pfer⸗ den liegen: er vergißt, daß er erſticken muß und nimmt noch einen feindlichen General auf's Korn. Sehen Sie den Staub, die Flammen, den Rauch, das Gemetzel und den Tod, welche das Tableau zieren. Sehen Sie, wie ſchön! der Kampf wird hitzig, man feuert...“
Hier wird die Erklärung durch ein unerwartetes Ereigniß unterbrochen. Das Mädchen und der Sol⸗ dat, welche ohne Zweifel großen Theil an der Schlacht nahmen, denn ich hörte jeden Augenblick
Paul de Kock. XC1.


