Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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82 Fabel macht mich lachen und ich bin entſchloſſen, den Herrn der Laterne anzuhören, obwohl mir die Vergleichung Beſorgniß einflößt.

Während der Mann die nöthigen Vorkehrungen zu ſeinem Schauſpiele trifft, murmelt er zwiſchen den Zähnen:

Ach! das Lumpenmenſch! das Luder! Wo iſt ſie jetzt in dieſen drei Stunden, ſeit ſie mich verlaſſen hat mit der Ausrede, dem Kinde zu eſſen geben zu wollen? Sie ſpielt mir ſicherlich einen Poſſen... wenn heute kein Einnahmstag wäre, ſo ließ ich eben den Karren ſtehen. Warte, Madame Trousquin... ich will ſchon mit Dir in's Reine kommen, und wenn ich Etwas merke, ſo wird's eine nachdrückliche Lek⸗ tion geben!

Wie mir ſcheint, iſt der arme Mann eiferſüchtig; er flucht, ſtampft mit dem Fuße und blickt nach allen Seiten hin, aber Madame Trousquin kommt nicht; dagegen lockt der Schein der Zauberlaterne ein Mädchen herbei und einen jungen Soldaten, der ſich neben das Mädchen ſetzt und den Mann erſucht, den Vorhang vor ihnen gehörig zu verſchließen.

Dieſer verhüllt die Leute mit einer alten blauen oder grauen(die Farbe läßt ſich nicht mehr recht unterſcheiden) Leinwand und ich komme ganz natürlich auf den Gedanken, daß eine Zauberlaterne manch⸗ mal eine große Bequemlichkeit iſt.

Der Vater Trousquin beginnt ſein Spiel, unter⸗ bricht es aber häufig mit Flüchen über ſeine Frau, die immer noch nicht kommen will, und ich höre