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ſchätzen, Dich recht bald umarmen zu dür⸗ 8„Amalie Deneterre.“
Gut, ich will abreiſen... in einigen Tagen. Zuvor aber muß ich meine Angelegenheiten in's Reine bringen. Es iſt mir übrigens angenehm, daß ich weiß, was Nicctte thun wird; ich intereſſire mich für dieſes Mädchen und will ſie nicht aus den Augen verlieren.
Jetzt gehe ich aus und will gerade die Treppe hinunter, als es mir plötzlich einfällt, mit meinem Nachbar Raimund zu ſprechen und ihm für ſeine Verſchwiegenheit zu danfen. Ich läute... keine Ant⸗ wort; ich habe indeß ein Geräuſch gehört. Ich läute wiederum und dießmal bleibt mir der Drahtzug in der Hand.
Man öffnet nicht. Ich wette, daß er ein Loch
in ſeine Thüre gemacht und geſehen hat, daß ich es bin. Tbut Nichts; er kann mir nicht immer ent⸗ gehen. Damit er indeß weiß, daß ich ſeinen Draht⸗ zug heruntergeriſſen habe, binde ich denſelben an den meiner Thüre.
Endlich ſteige ich hinunter. Auf dem Treppen⸗ abſatze des erſten Stockes begegnen mir Madame Vertin und ihre beiden Töchter, welche in die Meſſe gehen.
Ich grüße... man erwiedert meinen Gruß, aber mit einer Kälte, die himmelweit verſchieden iſt von der freundlichen Zuvorkommenheit, womit man mich ſonſt empfing. Die beiden Fräulein ſtehen da, ohne


