Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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ſteht. Man wird über mich ſpotten; das ganze Haus wird dieſes Abenteuer erfahren; bald wird es auch auswärts bekannt werden: dieß iſt höchſt fatal; aber ich kann doch die arme Nicette nicht auf der Straße laſſen. Wenn ihr die Patrouille begeg⸗ nete, ſo würde ſie als eine Vagabundin auf die Wachſtube geführt, und ich glaube doch, daß ſie unſchuldig iſt. Nun, wir wollen ſehen.

Wir haben bereits die Brücken überſchritten, ſind längs der Seine hingewandelt und nähern uns meiner Wohnung. Nicette geht etwas langſamer, weil ſie von dem Vorfalle dieſes Abends ermüdet iſt; ich ebenfalls.

„Hier find wir am Ziele,“ ſage ich endlich.

„Ah, um ſo beſſer, denn ich vin ſehr müde.“

„Ich auch, das kann ich Ihnen verſichern. Ich will klopfen.“

„Ah⸗ welch' ſchöne Straße, welch' ſchönes Haus!“

„Nicette, machen Sie kein Geräuſch, wenn wir die Treppe hinaufgehenz Sie ſollten auch nicht ſprechen.“

„Nein, mein Herr, ſeien Sie unbeſorgt, ich werde Niemand aufwecken.“

„Stille! man öffnet.“

Madame Dupont fragt: Wer iſt draußen? Ich antworte. Wir ſind in dem Hauſe; die Spiegellampe brennt nicht mehr; überall herrſcht die größte Dun⸗ kelheit: dieß iſt mir erwünſcht.

„Geben Sie mir die Hand,“ ſage ich ganz leiſe zu Nicette,„und laſſen Sie ſich führen; aber nur kein Gerällſch gemacht.“