iſt, deſto dreiſter werden die Burſche. Ich habe dem Musje Beauviſage zu verſtehen gegeben, daß mir ſeine Galanterien ſehr zuwider ſind; ich werfe ihm alle ſeine Geſchenke vor die Füße; doch das hilft Alles Nichts. Sobald ich nur auf einen Augen⸗ blick meinen Platz verlaſſe, finde ich ſicher nach meiner Rücktehr eine Wurſt unter meinen Roſen und ein Schweinsſüppchen auf meiner Wärmpfanne; ja er wünſcht mir zu meinem Namenstage Glück und bringt eine Weißwurſt mit Trüffeln! Doch dieß rührt keineswegs mein Herz; ich habe ihm vor allen Gevatterinnen des Viertels erklärt, daß ich Nichts von ihm wolle und ihm ſeine Weißwurſt nachgeworfen; er iſt wüthend fortgegangen, mit dem Schwure, er wolle mich entführen. Sie können ſich nun wohl denken, mein Herr, daß, als dieſer Beau⸗ viſage in den großen Salon trat, mich ein Schrecken überkam, um ſo mehr, da ich weiß, daß er ein Tollkopf iſt. Aber ſollte man's glauben: er wagte mich zum Tanze einzuladen, als ob Nichts vor⸗ gefallen wäre! Ich ſchlug's ihm ab, weil ich nicht bald ſo, bald anders bin. Er wollte mich dazu zwingen; da kam Finemouche herbei und befahl dem Beauviſage, mich ſogleich in Ruhe zu laſſen, worauf dieſer mir nur noch mehr zuſetzte; endlich kam's ſo weit, daß Beide hinausgingen, um ſih zu ſchlagen. Meine Schweſter gab mir Unrecht, weil es ſie ver⸗ droß, daß ihr Geliebter ſich für mich ſchlagen wollte. Das Ende vom Lied war, daß Finemouche, der während des Eſſens tüchtig getrunken hatte, von
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