Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Beauviſage tüchtig durchgewalkt wurde. Meine

Schweſter ergriff die Flucht, ſobald ſie ihren Lieb⸗ haber auf dem Pflaſter ſah; ich wollte das Näm⸗ liche thun, aber der aufdringliche Beauviſage lief hinter mir her. Zuletzt erblickte ich Sie, mein Herr, und das gab mir Muth; ich rechnete auf Ihren Schutz und nahm Sie beim Arme. Dieß iſt Alles.“

Nicettens Geſchichte ergötzte mich und das, was mir am meiſten gefiel, war, daß ſie klug ſchien und keinen Geliebten hatte. Meine Leſer werden ſagen: Was geht das Dich an? Du biſt ein junger Mann von Stande und wirſt keiner Blumenhändlerin den Hof machen. Allerdings; dieß iſt auch nicht meine Abſicht, aber dennoch drücke ich ſeit einigen Augen⸗ blicken den Arm des Mädchens weit zärtlicher.. o⸗ das geſchieht aus Zerſtreuung.

„Mein Herr, glauben Sie wohl, meine Mutter werde mich ſchlagen?“

„Ich ſehe nicht ein, warum; Sie haben ja nichts Unrechtes gethan.“

„Ach! vor Allem hätten wir nicht in den großen Salon gehen ſollen.“

„Daran iſt Ihre Schweſter Schuld.“

„Ja, aber das Fränzele wird ſagen: ich ſei Schuld. Dann müſſen Sie auch wiſſen, meine Muitter nimmt den Beauviſage ein Bischen in den Schutz, weil er ſie mit Präſenten kirre macht und niemals in's Haus kommt, ohne eine acht Zoll lange Wurſt mitzubringen. Meine Mutter, eine leiden⸗ ſchaftliche Wurſtliebhaberin, verlangte, ich ſolle den

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