Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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was ſie will, das iſt mir gleichgültig. Mitternacht iſt vorbei, ich laufe ſchon lange in den Straßen herum und möchte mich nun ſchlafen legen.“

„Wie, mein Herr! Sie ſtoßen mich zurück?.. Sie wollen mich hier verlaſſen?... Sie ſcheuen den kurzen Weh, um einem armen Mädchen, das wegen einer Sache, die jedem Menſchen paſſiren kann, be⸗ trübt iſt, einen Dienſt zu erweiſen? Ich verſichere Ihnen, meine Mutter wird mir die Thüre nicht öff⸗ nen, wenn ich ohne einen Bürgen meiner Unſchuld zurückkehre. Kann ich denn dieſe allein beſtätigen? Wird Ihnen dieß den Mund koſten? Sie ſind ja ein braver Herr, einer von der vornehmen Ge⸗ ſellſchaft; vor Ihnen wird meine Mutter ihren Zorn zurückhalten und mich anhören. Aber wenn ich allein komme.. welche Wuth! Ach Gott! ach Gott! wie verfolgt mich doch das Unglück! Ich wollte nicht in jenen großen Salon gehen.. ich hatte eine Scheu vor Allem, was dort iſt...

Hiezu noch Thränen, Seufzer und Geſtampfe mit den Füßen; man wird ſich vielleicht die Haare aus⸗ raufen das wäre Schade, ſie ſtehen dem lieben Närrchen ſo gut.

Mein Herz iſt nicht von Kieſel. Durch die Ver⸗ zweiflung des Mädchens gerührt, denke ich bei mir ſelbſt: wenn ſie anſtatt eines Hausrockes ein Kleid von Seide oder auch von Merino trüge, wenn an der Stelle der Nachthaube ein Hütchen ſich befände und anſtatt des Kreuzes à la Jeannette ein niedliches Charivari ſich auf ihrem Buſen ſchaukelte, ſo hätte