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Ort, den ich kenne: es iſt die Rue des Martyrs, bei der Barriere des Montmartre. Zum Glücke wohne ich in der Rue St. Florentin, und um dorthin zu gelangen, geht es bergab.
Ich ſteure alſo friſch auf mein Ziel los und mache mir allerhand Gedanken; ich hatte ja Zeit dazu. Doch meine Träumereien werden durch Geſchrei unterbro⸗ chen. Das Quartier des Porcherons iſt ge⸗ rade nicht von der gewählteſten Geſellſchaft bewohnt, und da ich keine Luſt habe, ein drittes Abenteuer aufzuſuchen, ſo verdopple ich meine Schritte, um wi⸗ derwärtige Begegniſſe zu vermeiden.
Aber der Lärm hört nicht auf: man ſchreit, man
flucht, man rauft ſich. Die Weiber rufen nach der Wache, dem Commiſſär und der ganzen Juſtiz des Viertels, die Männer ſchlagen einander und wälzen ſich in der Goſſe. Fenſter fliegen auf, Schlafmützen oder Nachthauben ſchauen heraus; man horcht, man lacht, man plaudert von einem Kreuzſtock zum an⸗ dern und fragt ſich, was es gebe. Niemand aber kommt herunter, weil es nicht klug iſi, bei Nacht ſich in einen Streit zu miſchen.
Der Anblick von offenen Fenſtern und Rachtmützen erinnert mich an das kleine Ereigniß in der Rue des Roſiers. Nun ging's wie im Fluge weiter, denn ich glaubte ſchon vom Schickſale verfolgt zu werden. Doch hinter mir ertönen Schritte; ich lenke in eine Straße rechts ein, aber immer ſolgt man mir. endlich ſtehe ich ſtill, um Athem zu ſchöpfen, und als bald ergreift mich Jemand am Arme.
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