Teil eines Werkes 
1. Th. (1846)
Entstehung
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Geſchäfte vernachläßigen. Es gibt eine Menge Schreiber, die, anſtatt bei ihrer Arbeit zu bleiben, beſtändig den Griſetten nachlaufen, unter dem Vor⸗ wande, einen Wecken kaufen zu wollen. Barhäuptig durchſtreichen ſie alle benachbarten Stadtheile, was wenigſtens inſofern für die betreffende Verwaltungs⸗ behörde beruhigend ſein kann, als ſie ſtets ſicher iſt, daß ihre Schreiber nicht verloren gehen. Doch mir kommt es am Wenigſten zu, das Betragen An⸗ derer zu richten; auch wäre die Zeit ſehr ſchlecht ge⸗ wählt, denn ich gehe ja in dieſem Augenblicke kei⸗ neswegs mit einem nachahmungswürdigen Beiſpiele voran. Kurz vorher war ich noch in Betrachtungen über die Unbeſtändigkeit der menſchlichen Dinge ver⸗ ſunken, und jetzt verfolge ich einen Weiberrock, der das Gebrechlichſte, Schwächſte, Trügeriſcheſte, aber auch das Lockendſte, Bezauberndſte und Anziehendſte birgt, was die Natur geſchaffen hat. Wohin gerathe ich? Meine Einbildungskraft iſt ungeſtüm erregt und doch ſehe ich nur einen wirklich ſehr niedlichen Fuß und den Anfang eines Beines, welches der be⸗ ſcheidene ſchwarzwollene Strumpf bedeckt. Ach, wenn ich nur auch das Strumpfband ſchauen könnte! Meiner Treu', ſelbſt auf die Gefahr hin, daß Einem die Thüre vor der Naſe zugeſchlagen wird, iſt es, ſtreng genommen, immer beſſer, ein Mädchen zu begleiten, als im Monde leſen zu wollen und ſein armes Gehirn mit metaphyſiſchen, aſtronomiſchen, phyſiologiſchen oder gar metopoſcvpiſchen Ideen ab⸗ zuquälen. Je mehr man ſich in's Ueberſinnliche ver⸗ Paul de Kock. Rc1. 2