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ter. Ach, mein Schweigen ſagt genug! Sie fällt mir in die Arme. Mit Hülfe Luciliens trage ich ſie in den Wagen des Arztes, welcher ſie in meine Woh⸗ nung bringt.
Alsbald kehre ich zu der Entſeelten zurück und bleibe bei ihr, bis die letzten ſchmerzlichen Pflichten erfüllt ſind. Eine einfache beſcheidene Gruft deckt die ſterblichen Ueberreſte dieſes Weibes, das in den achtzehn Jahren ihres kurzen Daſeins die außerordent⸗ lichſten Wechſelfälle des Glückes erlebte.
Dank der angeſtrengteſten Pflege von Seiten des Arztes, Luciliens, meiner Frau und mir gelingt es uns endlich, die troſtloſe Mutter zu beruhigen. Wir beweinen Avolphine mit ihr wie eine Tochter und Schweſter.
Jetzt hält uns nichts mehr in Paris zurück; im Gegentheil wird der Aufenthalt unter dem reinen Himmel Savoyens der Gräfin unendlich wohlthuend ſein. Bald nach dem Tode ihrer Tochter erfährt die Frau Gräfin, daß Herr von Therigny, nachdem er das geſtohlene Geld bis auf den letzten Heller ver⸗ ſpielt hatte, in einem Duell geblieben ſei. Den flehentlichen Bitten Nanettens, vereint mit den mei⸗ nigen, gelingt es endlich, die Frau Gräfin dahin zu bringen, daß ſie einwilligt, uns nach Savopen zu folgen und uns wie ihre Kinder anzuſehen.
„Ja, Ihr ſeid meine Kinder,“ antwortet die Gräfin und drückt uns an ihr Herz.„Du, Andreas, haſt unendlich mehr an mir gethan, als ich ver⸗ diente, und Du, liebe Nanette, obgleich wir uns erſt


