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des guten Auvergnaten. Jeder iſt in ſeinen beſten
Kleidern und Peter hüpft und ſpringt im Zimmer
herum, als wolle er ſich für das Tanzen eniſchädigen.
Da wir nur ſechs Perſonen im Ganzen ſind,
wird ein einziger Fiaker uns genügen. Während
p wir in den Wagen ſteigen, hat ſich die ganze Nach⸗
barſchaft eingefunden, um die Braut zu ſehen, und
meiner Seel', ſie darf ſich ſehen laſſen! Sie hat
keine Spöttereien über den jungfräulichen Kranz, der
ihre Stirne ſchmückt, zu fürchten. Nicht alle jungen
Mädchen, die in den Stand der Ehe treten, können
das müßige Geſchwätz und den prüfenden Blick der
Nachbarsleute ſo ungeſcheut aushalten wie Nanette.
Wir ſitzen zwar etwas eng im Fiaker, aber was
macht das. Luſtig und guter Dinge fahren wir un⸗
ſeres Weges, denn unſere Hochzeit gehört nicht zu denen, wobei die Welt ſich lächelnd anſieht.
Ich kann das ernſte, ſchweigſame Ausſehen ſo
mancher Neuvermählten nicht ausſtehen. Es ſcheint
mir immer, als verſtecke ſich dahinter das Vorgefühl
S von demnächſt bevorſtehendem Unwetter.
Wir haben jetzt den Segen der Kirche zu unſerem ehelichen Bunde empfangen. Sie iſt mein! mein auf 1 immer! mein liebes, gutes Weib! Wie gerne nenne
3 ich ſie bei dieſem Namen und wie gerne hört ſie ihn! Welche Liebe leuchtet aus jedem deiner Blicke, Na⸗ nette! Von der Kirche fahren wir zu Vater Bernhards Wohnung zurück, wo eine dienſgefällige Nachbarin 3 inzwiſchen das Diner angerichtet hat. Wir ſetzen


