Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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des guten Auvergnaten. Jeder iſt in ſeinen beſten

Kleidern und Peter hüpft und ſpringt im Zimmer

herum, als wolle er ſich für das Tanzen eniſchädigen.

Da wir nur ſechs Perſonen im Ganzen ſind,

wird ein einziger Fiaker uns genügen. Während

p wir in den Wagen ſteigen, hat ſich die ganze Nach⸗

barſchaft eingefunden, um die Braut zu ſehen, und

meiner Seel', ſie darf ſich ſehen laſſen! Sie hat

keine Spöttereien über den jungfräulichen Kranz, der

ihre Stirne ſchmückt, zu fürchten. Nicht alle jungen

Mädchen, die in den Stand der Ehe treten, können

das müßige Geſchwätz und den prüfenden Blick der

Nachbarsleute ſo ungeſcheut aushalten wie Nanette.

Wir ſitzen zwar etwas eng im Fiaker, aber was

macht das. Luſtig und guter Dinge fahren wir un⸗

ſeres Weges, denn unſere Hochzeit gehört nicht zu denen, wobei die Welt ſich lächelnd anſieht.

Ich kann das ernſte, ſchweigſame Ausſehen ſo

mancher Neuvermählten nicht ausſtehen. Es ſcheint

mir immer, als verſtecke ſich dahinter das Vorgefühl

S von demnächſt bevorſtehendem Unwetter.

Wir haben jetzt den Segen der Kirche zu unſerem ehelichen Bunde empfangen. Sie iſt mein! mein auf 1 immer! mein liebes, gutes Weib! Wie gerne nenne

3 ich ſie bei dieſem Namen und wie gerne hört ſie ihn! Welche Liebe leuchtet aus jedem deiner Blicke, Na⸗ nette! Von der Kirche fahren wir zu Vater Bernhards Wohnung zurück, wo eine dienſgefällige Nachbarin 3 inzwiſchen das Diner angerichtet hat. Wir ſetzen