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„Aber die Gäſte ſind ſchon geladen.“
„Sie können zu Haus bleiben und zu Haus eſſen und tanzen.“
„Aber der Traiteur?“
„Es iſt noch Zeit zum Abbeſtellen, drum ſpute Dich.“
„Und der böſe Brief iſt an dem Allem ſchuld?“
„Ja, Peter, Du ſollſt ihn ſpäter leſen.“
„Welch' Unglück! Keine Hochzeit, kein Eſſen, kein Ball! Und Du beſtehſt auf Deinem Sinn?“
„Unwiderruflich! Geh', laufe Peter, es iſt die höchſte Zeit.“
Peter gehorcht wie immer, aber hält ſich die Au⸗ gen zu, um ſeine Thränen zu verbergen. Inzwiſchen überlege ich, was ich zu thun habe. Daß Nanette meinen Entſchluß billigt, davon bin ich gewiß. Aber wird die Frau Gräfin eine neue Unterſtützung von mir annehmen wollen? Nimmermehr, wenn ſie er⸗ fährt, daß ich ſelbſt darüber Noth leide. So will ich denn mich reich ſtellen, damit meine Hülfe leichter Eingang findet.
Peter kommt mit verweinten Augen zurück.
„Nun, was hat der Traiteur geſagt?“ frage ich ihn.
„Er läßt es gelten, aber er ſagt, Du ſeieſt ſo unbeſtändig wie eine Wetterfahne.“
Was kümmert mich der Mann! um Peter zu tröſten, laſſe ich ihn Luciliens Brief leſen.
„Wir verſagen uns allerdings ein Vetgnügen,“ ſage ich zu Peter,„dafür haben wir den Troſt, dem


