Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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ſagungen gegen Sie.„Lucilie, ſagte ſie zu mir, ich muß ihn ſehen, ihm danken. So weit iſt es mit uns gekommen, Herr Andreas. Laſſen Sie nicht lange auf ſich warten: die beiden Damen bedürfen des Troſtes mehr als je, und wer anders könnte ſie tröſten als Sie?“

Ja, ich fühle es, ich bin der einzige Freund⸗ der ihnen bleibt von den Vielen, die in den Tagen des Glückes ſie ſchmetterlingsartig umgaukelten. Schon male ich mir die Größe des Elends dieſer beiden vornehmen Damen aus. Nein, nein, das darf und ſoll nicht ſein! Auch dießmal will ich ihnen helfen.

Peter iſt ſchon am Auskleiden.

„Halt, Peter,“ ſage ich zu ihm,„Du mußt noch einen Weg machen für mich.“

„So ſpät, Bruder?“

„Es muß ſein, Peter. Du weißt, wo der Trai⸗ teur wohnt, bei dem ich das Eſſen auf morgen be⸗ ſtellte?“

„Ja, haſt Du was zu beſiellen vergeſſen?“

„Geh' und beſtelle das Eſſen ab.. geſchwind, Peter: kein Eſſen, kein Ball, wir brauchen Richts davon!“

Peter reißt erſtaunt die Augen auf.

„Großer Gott!“ ruft er,„keine Hochzeit, kein Eſſen, kein Ball? Höre ich recht?“

„Ja, Peter: Nichts von dem.“

„Aber Nanette und Bernhard haben ſich ſchon auf den Tanz gefreut.“

„Sie werden meine Maßregeln billigen.“