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Summe, die, wie ſie glaubten, von ihm herrühre. Herr von Therigny, anfänglich überraſcht, beſann ſich bald und nahm ihren Dank an. Es hätte wenig geſehlt, ſo wäre ich mit meinem Geheimniß heraus⸗ gerückt, als ich hörte, wie er ſtillſchweigend ſich für den Geber erklärte. Aber eingedenk meines Eides ſchwieg ich. Abends läßt er ſich die Schlüſſel geben und geht damit fort. Denken ſie ſich den Schmerz der Damen, als er, ſtatt wiederzukommen, ihnen einen Brief ſandte, worin er ſein junges Weib auf die gehäſſigſte Weiſe beſchuldigte, einen verbrecheri⸗ ſchen Umgang mit Ihnen zu pflegen, und zu ver⸗ ſtehen gab, ſie ſtelle ſich bloß, als glaube ſie, das Geld von ihm, dem Marquis, empfangen zu haben, um deſio beſſer ihre Intriguen mit Ihnen verſtecken zu können. Kurz und gut, das Ungeheuer hat ihnen Alles genommen und weggetragen: Geld und Koſt⸗ barkeiten.„Nichts hat er ihnen gelaſſen! Verge⸗ bens ſchildere ich Ihnen den Schmerz der Gräfin, weniger über das Elend, das ihrer wartet, als über die ſchändliche Beſchuldigung wider ihre Tochter. Meine junge Herrin, ohnehin leidend, iſt durch dieß abſcheuliche Benehmen ihres Gatten äußerſt ange⸗ griffen. Auf inſtändige Bitten der Gräfin habe ich endlich Ihren Namen genannt. Wären Sie doch Zeuge ihres innigen Dankes geweſen!„Der gute Andreas, das wundert mich nicht an ihm!“ hat die junge Marquiſe ein über das andere Mal gerufen, während die Thränen aus ihren Augen ſtrömten. Die Frau Gräfin ergoß ſich in die heißeſten Dank⸗


