Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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zelbien Gegner ſteigt ihm der Wein raſch zu Kopf,

er glüht über und über, die Zunge wird ihm ſchwer

und er hüpft wie toll im Zimmer umher, während Roſſignol mit größter Kaltblütigkeit ſitzen bleibt und wie ein Hay Alles verſchlingt, was der Traiteur geſchickt hat.

Ueber Cotelettes, Omelettes, Rehragout, feine und ordinäre Weine und Liqueure vergißt Roſſignol ganz den armen Franz und ſein Verſprechen, den Karrik innerhalb zweier Stunden zurückzubringen. Aber Pünktlichkeit iſt nicht die Haupttugend des ſchönen Modells, der einen Pfropfen nach dem andern an

vie Decke ſpringen läßt, und bei der fünften Flaſche,

die er ganz allein geleert hat, endlich auch anfängt, die Wirkungen des Weines zu ſpüren wie ſein Wirth.

nebermäßig erhitzt und dem Erſticken nahe, wirft er den Karrik ab.

Wir ſind ja unter uns, Peter; Freund bei Freund! Und meine Wäſche kann ſich immer ſehen laſſen, auch bei ſo ſtottem Dejeuner! Hol' mich Der und Jener, ich erſticke beinahe vor Hitze!

So gehſt Du mit dem Karrik um, Roſſignoll

Denkſt Du nicht mehr an den armen Onkel? An welchen Onkel? Den der Hay fraß. Onkel hin und herz ich habe keinen Onkel⸗ Deine Geſundheit! Du ſagteſt ja eben, Du hatteſt einen Onkel. Recht ſo, ich vergaß den Umſtand. Aber Sapper⸗