Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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ſiehſt ganz anders aus ſeitdem; oder haſt Du ge⸗ dient?

Ja, Freund, ich habe gedient, ſeit wir uns nicht geſehen haben, und an zwei Stellen zugleich.

Wo denn? Bei den Huſaren?

Nein, bei den Freiwilligen in beliebiger Uni⸗ form; der Pantalon iſt mir davon übrig.

Haſt Du Dich geſchlagen?

Das wollt' ich meinen; oft hab' ich mich ge⸗ ſchlagen; ein Paar Mal blieb ich für todt auf dem Wahlplatz liegen.

Biſt Du denn nicht avancirt?

Doch, Freund! oft bin ich avancirt: einmal ſo weit, daß ich immer eine ganze Meile den An⸗ dern voraus war. Aber der Ehrgeiz iſt nie mein Steckenpferd geweſen; die Künſte, Freund, die Künſte lagen mir ewig im Kopfe. Die erſte Liebe bleibt ewig unvergeßlich, tralala! Und ich wünſche mir Glück, daß ich den Dienſt guittirte, weil ich Dich getroffen habe. Deine Geſundheit, Peter!

Roſſignol ißt und trinkt, was das Zeug halten will, denn ſeit Jahren hat er nicht ſo gegeſſen und getrunken wie an dieſem Tage. Die Korke fliegen an die Decke, der Wein perlt und ſchäumt, ein Glas nach dem andern wird ausgeſtochen. Wenn ein ſchmutziger Teller Roſſignol genirt, wirft er ihn mir nichts dir nichts auf ein hübſches Canapee, und die leeren Flaſchen werden alle auf den Boden ge⸗ rollt. Schon weiß Peter nicht mehr, wo er iſt und was er thut. In vollem Wetteifer mit ſeinem kampf⸗