Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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Der arme Onkel!

An ſo was iſt der Matroſe gewöhnt, Freund! Das kommt täglich vor.

Aber wie haſt Du den Karrik wieder gekriegt?

Ganz leicht. Bald darauf wird der Hay ge⸗ ſchoſſen, und als man ihn ausweidete und ausſtopfte für's Naturaliencabinet, fand man den Karrik in ſeinem Bauch unverſehrt mit einem Brief meines Onkels an mich in der Taſche; der Hay, ſcheint's, kann Leder nicht verdauen. Von meinem armen Onkel war nichts mehr übrig als zwei Finger und das linke Ohr: alle drei Raritäten ließ ich zum An⸗ denken an den guten Onkel in Gold faſſen.

Meiner Seel', ich danke für's Matroſenleben, wenn man ſolche Gefahren läuft.

Du haſt recht! Es lebe die Erde... der Wein darauf! Aber Sapperment! der Wein iſt nicht bit⸗ ter! Papa Dermilly hatte eine feine Zunge und alle Künſtler mit ihm.

Sonderbar, Roſſignol, Dein Hut iſt accurat wie der meine, den ich bei der Schlägerei im Wirths⸗ hauſe verlor; ſogar die Schnalle iſt die nämliche.

Ein Hut gleicht dem andern wie ein Ei dem andern, Freund.

Aber gelt! wir waren duhn.

Duhn? pfui! Ich bin nie duhn. Wenn man ein Paar Teller entzweiſchlägt und einige Fauft⸗ hiebe austheilt, ſagſt Du gleich, man ſei duhn! Luſtig waren wir, fidel, weiter nichts.

Warum läſſeſt Du denn den Bart wachſen? Du