Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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Knie, thut, als wolle er ſie umarmen und treibt ſie da⸗ durch der Treppe zu. Madame Roch, ganz verdutzt durch dieſe Zärtlichkeiten, aber höchſt empfänglich für Geld und Geldeswerth, bringt ſchnell ihr Halstuch in Ordnung und eilt die Treppe hinab.

Siehſt Du, wie ſie läuft, ſagt Roſſignol;mit Geld bringt man die Schildkröten zum Laufen.

Ja, Freund, aber fünfzehn Franken für ein Frühftück!

Wie? Du bewohnſt fürſtliche Gemächer und kümmerſt Dich um ſolche Lumpereien? Willſt Du Dich amüſiren oder willſt Du nicht?

Gewiß will ich's.

So vertraue Dich mir an. Und weißt Du nicht bereits fünf oder ſechs ökonomiſche Grundſätze? Ich möchte eben ſo wenig einen Knicker aus Dir machen.

Topp! ich vertraue mich Dir an, denn Du haſt mehr Erfahrung als ich.

Das mein' ich! Laß Andreas nur ſechs Mo⸗ nate ausbleiben und er ſoll eine Veränderung finden, meiner Seel'. Jetzt in den Keller hinunter!

Im Keller liegen ungefähr dreihundert Flaſchen gewöhnlichen Tiſchweines und mehrere Dutzend feiner Weine. Roſſignol iſt wie begeiſtert; er möchte im Keller unten frühſtücken; weil das aber außer der Ordnung iſt, ſucht er ſich bloß vier Flaſchen verſchie⸗ dener feiner Weine aus und bürdet Peter eben ſo viel Flaſchen ordinären Tiſchweines auf. Während Roſſignol luſtig trillert: Bin ich todt,laßt mich begraben in den Kellerunterm Faß u. ſ. w⸗