Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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Gar zu gütig, mein Herr.

Und noch ſo gut conſervirt...

Da haben Sie recht, Herr; ich ſchmeichle mich deſſen.

Wir könnten noch eine Medea machen, Schätz⸗ chen, oder eine Agrippina.

Ich weiß nicht, Herr, was Sie 4

Wie alt ſind wir, Madame Roch?

Vierundvierzig Jahre, Herr.

Auf Ehre, man hält Sie höchſtens für eine Zwanzigjährige... Geld her, Peter! Madame Roch ſorgt für Alles.

Aber, mein Herr...

Und wer rechnete mit einer ſo intereſſanten Er⸗ ſcheinung? Du, du liegſt mir im Herzen, Du, du liegſt mir im Sinn! Geld her, Peter.

Roſſignol langt mit der Hand hinten herumz Peter ſucht in der Taſche und ſteckt ihm ein Hun⸗ dertſousſtück in die oſſene Hand.

Noch eins, ſagt Roſſignol.

Peter gibt ihm ein zweites.

Und noch eins, flüſtert das ſchöne Modell.

Peter gibt ihm ein drittes, denkt aber bei ſich: Fünfzehn Franken für's Frühſtück, das kann nicht der fünfte ökonomiſche Grundſatz ſein.

Roſſignol ſteckt zwei Fünffrankenſtücke der Ma⸗ dame Roch zu, läßt das dritte unvermerkt unter den Karrik gleiten und flüſtert dann der Haushälterin in's Ohr:Beſorgen Sie uns was recht Gutes; das kleine Geld gehört Ihnen. Dabei kneift er ſie in's