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„Iſt Dir jetzt beſſer?“
„Etwas. Aber ſprich, wo iſt Andreas, der gute Junge? Rufe ihn doch, ich will und muß ihn um⸗ armen, ich halt's nicht mehr länger aus.“
„Ach, alles Rufen hilft Nichts.“
„Mein Gott, Du erſchreckſt mich! Andreas auch todt? Noch ein Gläschen, Freund. Gib mir die Bouteille, ich will mir ſelbſt einſchenken. O mein armer Andreas!“
„Tröſte Dich, Roſſignol; er iſt ſeit ſechs Wo⸗ chen verſchwunden, ſpurlos... wir wiſſen nicht, wo e iſt. 5n
„O mein armer Andreas! Und ich wollte mich bei ihm zu Gaſt laden. Macht Nichts, ſo bin ich bei Dir zu Gaſt, Peter. Aber ſag', hat er den Kol⸗ ler gekriegt? So wegzulaufen!“
„Nicht den Koller, Roſſignol: die Leidenſchaft, die hat ihn ſchrecklich geplagt; mehr darf ich nicht ſagen.“
„Ich will auch nicht mehr wiſſen. Beim Eſſen mehr davon.“
„Das Schlimmſte iſt, daß er einen Zettel hinter⸗ laſſen hat, worin er mir all' ſein Eigenthum ver⸗ macht, und Mamſell Nanette meint, das heiße ſo viel als: er wolle nie wieder kommen.“
„Deine Mamſell Nanette hat den Ragel auf den Kopf getroſſen, Peter; es iſt ausgemacht, daß Dir jetzt Alles gehört.“
„Und hältſt Du's für möglich: jetzt, da ich reich bin, habe ich tödtliche Langeweile!“


