Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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hung zu bitten. Wo iſt er, der gute Andreas, führe mich zu ihm. Ich muß und muß ihn ſehen; auch Herrn Dermilly, meinen alten Zeichnenlehrer, wür⸗ digen Freund und Rathgeber. Führe mich zu ihm! Gib Acht, wie er mich aufnimmt!

Freund, da kommſt Du zu ſpät.

Zu ſpät? Wie ſo? Sprich⸗ geſchwind!

Herr Dermilly iſt ſeit lange todt.

Herr Dermilly todt? Mein Lehrer⸗ mein Va⸗ ter, mein Freund, mein Berather, mein Tröſter, mein Helfer? O, ich falle um.

Wird Dir nicht wohl?

Ich glaube, ja; gib mir...

Ein Glas Waſſer?

Lieber ein Glas Schnaps, wenn Du welchen haſt. Ob ich welchen habe! Derr Dermilly hatte immer welchen, wenigſtens fünfzehn Sorten, und im Keller, ſage Dir, famöſen Wein.

Der ehrenwerthe Mann todt!

Nimm das, Loiſeau.

Nicht übel, meiner Seel'! Alſo Herr Der⸗ milly todt! So hat der Tod einen Stern erſter Größe verdunkelt. Ach⸗ welche Fortſchritte machte ich unter ihm. Er nahm mich auf wie ſeinen Sohn.

Er hat aber nicht väterlich von Dir geſprochen.

Ach, Peter, ich war auch oft ein undankbarer Sohn! Ich geſtehe, ich habe mir Manches vorzu⸗ werfen. Aber hin iſt hin. Was kann ich mehr thun, als bereuen? Noch einen Schluck.