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Roſſignol wirft ſich geſchwind in den Karrik und hüpft fort, trillernd:„Wem der große Wurf gelungen!“ u. ſ. w.
Peter ſieht Roſſignol befremdet an; denn der bis an die Ohren aufgewickelte Schnurrbart macht ihn durchaus unkenntlich. Aber ſchon iſt er Peter um den Hals geſprungen und drückt ihn an ſich wie eine Bärin ihre Kleinen.
„Laſſen Sie mich los, Herr, Sie würgen mich!“ ruft Peter ärgerlich.
„Ich Dich loslaſſen, mein lieber Peter? Kennſt Du Deinen alten Freund nicht mehr, Peter?“
„Mein Gott, Du biſt's, Loiſeau!“
„Wer ſonſt?“
„Aber Andreas ſagt, Du heißeſt Roſſignol.“
„Er hat recht.“
„Warum läſſeſt Du Dich denn Loiſeau nennen?“
„Iſt denn Roſſignol kein Loiſeau?“*
„Gewiß.“
„Alſo! Folglich hab' ich meinen Namen nicht verändert.“
„Nein. Ich dachte nicht daran.“
„Uebrigens, was liegt am Namen? Loiſeau oder oſſignol, gleichviel! ich bin Dein Freund, Dein Freund auf Leben und Tod... auch Andreas ſein Freund, obgleich ich nicht recht an ihm gehandelt habe. Aber das war ein leichtſinniger Jugendſtreich, wie Jeder ſo macht. Iſt man doch nur einmal ung, tralala! Ich komme juſt, ihn um Verzei⸗ * Loiſeau, der Vogel.— Roſſignol, die Nachtigall.


