Teil eines Werkes 
5. Th. (1846)
Entstehung
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ich Armer an?

ganzen lieben Tag am Tiſche ſitzen? Was ſang'

Indem wird mit Leibeskraft an der Glocke gezogen. Das nenn' ich mir herrenmäßig ſchellen! O

wenn das Andreas wäre!

Er öffnet. Wer tritt herein? Roſſignol, oder

mit anderm Namen Loiſeau, Peters alter Kunde

und Freund. Der Hut ſitzt noch immer auf dem linken Ohr; aber nicht mehr der alte ſchäbige, ſon⸗

dern ein funkelnagelneuer. Seit dem famoſen Diner, wo Peter um den ſeinigen kam, hat das Modell

zufällig ſeinen alten mit einem neuen verwechſelt;

gerne hätte Herr Roſſignol auch die übrigen Klei⸗

dungsſtücke zufällig verwechſelt, wenn es möglich

geweſen wäre. So finden wir ihn denn in demſel⸗ ben eng anliegenden Beinkleide und ſchwarzen Rocke wieder, worin er dem Herrn Grafen von Franco⸗

nard ſeine Aufwartung gemacht hatte. Aber beide

Theile ſind verſteckt durch einen langen, weiten Kar⸗ rick*, den er einem befteundeten Hauderer abge⸗ vorgt hat. Obgleich es in der Mitte Juni's iſt, hüllt er ſich ſo weit ein, als wären wir mitten im Winter. Endlich, um ſich ein imponirenderes An⸗ ſehen zu geben, hat er den Schnurrbart wachſen laſſen, den er in jeder Sekunde wenigſtens einmal zurechtdreht.

Roſſignol wußte nicht, daß Peter mein Bruder war; er erfuhr es erſt am Tage jenes Diners, wo der Rauſch Peter zu Erzählung aller ſeiner Aben⸗

Eine Art weiter engliſcher Reitrock.