Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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Der folgende Tag vergeht auf dieſelbe Weiſe. Bernhard geht dahin, Nanette und Peter dorthin. Den Abend kehrt Jever traurig zurück.

Sollte er verirrt ſein? ſagt Peter.Unmöglich, er iſt zu groß dazu. Vielleicht hat er plötzlich ab⸗ reiſen müſſen und er kommt zurück, wenn wir ihn am Wenigſten erwarten.

Bernhard ſagt daſſelbe, obgleich er nicht daran glaubt. Wegen der Unruhe der Tochter verheimlicht er die eigene. So ſchwindet eine Stunde nach der andern, ein Tag nach dem andern, und immer größer

wird Nanettens Angſt. Den Tag über weint ſie und Nachts thut ſie kein Auge zu.

Lucilie hat mich lange Zeit, ungeachtet ihres Ver⸗ ſprechens, nicht beſucht, weil ſie nicht die Unglücks⸗ botin von der Heirath Adolphinens mit ihrem Couſin ſein will. Eines Morgens kommt ſie und findet Peter, der wie gewöhnlich bei allen ſeinen alten Kameraden, denen er mein Signalement gegeben hat, herumgelau⸗ fen iſt, um etwaige Nachrichten über mich einzuziehen.

Was gibt's? ruft Lucilie bei ihrem Eintritt in mein Zimmer.Welche Unordnung! Alles liegt hol⸗ ter und polter durch einander.

Meiner Seel', antwortet Peter,ſeit Andreas verſchwunden iſt, weiß ich nicht, wo mir der Kopf ſteht; ich weiß kaum, daß ich lebe.

Andreas verſchwunden? und ſeit wann2 Seit ſeine Schöne einen Andern geheirathet pat. Aber mit Verlaub, Mamſell, ich habe ſie nie geſehen, die Schöne!

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