Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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oft er mit mir ausgeht, mich erheitern und beluſtigen zu müſſen glaubt. Oft thue ich ihm den Gefallen und lache, aber die Fröhlichkeit kommt nicht aus dem Herzen; das Weinen iſt mir oft viel näher.

Schon ſind drei Monate vergangen ſeit meiner Krankheit. Da ich nicht mehr von Adolphine ſpreche, ſo hofft Naneite, ich werde ſie allmälig ganz ver⸗ geſſen. Aber im Innern meiner Bruſt greift die Flamme immer weiter um ſich! So oft ich ausgehe, möchte ich in's Hotel, und nur mit Mühe halte ich mich davon zurück. Ich fühle, daß ich nicht mehr leben kann ohne Nachrichten von Adolphine, und Lucilie kommt nicht wieder. Was hat das zu bedeu⸗ ten? Hat ſie ihren Andreas vergeſſen?

Endlich widerſtehe ich der Verſuchung nicht län⸗ ger. Eines Abends, als ich von Bernhard und Na⸗ nette komme, lenke ich meine Schritte dem Hotel zu, getrieben von Gott weiß welcher trüben Vorahnung. Es iſt mir, als ſtehe meinem Geſchicke eine totale Veränderung bevor. Ich beflügle meine Schritte, ich bin faſt außer Athem. Endlich ſehe ich das Haus, wo ich acht Jahre meines Lebens zubrachte. Aber welch' ein Glanz, welch' ein Schimmer! Die ganze Fagade des Hotels ſtrahlt im Glanze von tauſend Kerzen, und welche Bewegung drinnen! Was hat das zu bedeuten? Gewiß haben ſie Ball oder Tanz oder ſonſt eine Luſtbarkeit, deren ſchönſte Zierde Adolphine heißt.

Ich nähere mich dem Hauptthor, das offen ſteht. Der Hof iſt gedrängt voll von Equipagen. Ehe ich