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ich Dich langweile, kannſt Du mir von Deiner Liebe, Deiner.. Adolphine erzählen und ich will Dich anhören.“
Nanette holt eiligſt Tuch und Hut. Dann gehen wir fort. Ich muß mich auf Nanette ſtützen, ſo zit⸗ tern mir die Kniee; endlich kommen wir an. Bern⸗ hard und Peter treffen wir in meiner Wohnung. Man denke ſich ihren Schreck über meinen Zuſtand. Kaum vermag ich den Namen des Marquis zu ſtot⸗ tern und ſie zu bitten, nach ſeinem Befinden ſich erkundigen zu laſſen.
Sie bringen mich in's Bett. Nur undeutlich ſehe und höre ich, was um mich vorgeht. Bald darauf ſtellt ein heftiges Delirium ſich ein; ich kenne meine Freunde nicht mehr. 4
In dieſem Zuſtande befinde ich mich lange. Endlich öffne ich die Augen wieder; die Beſinnung kehrt mir zurück. Die Erſte, die ich erkenne, iſt Nanette, an den Füßen meines Bettes ſitzend. Mit ſchwacher Stimme rufe ich ihren Namen.
„O⸗ er erkennt mich wieder!“ ruft Naneite.„Gott⸗ lob, er iſt uns wieder geſchenkt!“
„Liebe Schweſter, Du wachteſt bei mir?“
„Ich habe Dich keinen Augenblick verlaſſen.“
„Wie lange bin ich krank?“
„Seit heute vor achtzehn Tagen. Ach, wir waren recht beſorgt um Dich, Andreas. Jetzt biſt Du außer Gefahr.“
„Und der Marquis?“
„Tröſte Dich: ſeine Wunde iſt ſchon vernarbt!“


