Teil eines Werkes 
4. Th. (1846)
Entstehung
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ſie an. Dieſe Leidenſchaft iſt die Urſache meines Kummers; vergebens kämpfe ich dagegen: meine Vernunft iſt ſchwächer als mein Herz. O, Nanette, wie unglücklich bin ich!

Ich dachte mir, daß es ſo kommen würde, als man Dir die alten Kleider aus⸗ und die neuen anzog. Wärſt Du geblieben, was Du warſt, Du würdeft nie Deine Blicke zu der Tochter einer Gräfin erho⸗ ven haben, und vielleicht könnten wir. jetzt recht recht glücklich und zufrieden ſein man wollte mich nicht hören, leider!

Heiße Thränen fließen gus ihren Augen. Gute Schweſter, wie innig Du theilnimmſt an mir!

Und weiß Fräulein Adolphine, daß Du ſie liebſt? fragt Nanette nach einer langen Pauſe.

Erſt heute habe ich ihr meine Liebe geſtanden.

Und was hat ſie geſagt? O, gewiß theilt ſie Deine Liebe! Aber was hilft das, Andreas? Du kannſt ſie doch nicht heirathen. Vergiß ſie, Andreas, vergiß ſie.

Nie, Nanette, nie!

O mein Gott!

Ein kalter Fieberſchauer, die Folge der gewalti⸗ gen Anſtrengungen dieſes Tages⸗ überläuft mich. Ich zittere an gllen Gliedern, die Zähne klappern mir im Munde. Ich will nach Hayſe, aber Nanette läßt mich nicht allein fort.

Ich wache bei Dir, Andreas. Vater wird Nichts dagegen haben; Du haſt NRiemand, der Dich pflegen könnte, als mich. Nein, ich verlaſſe Dich nicht. Wenn