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Andreas, das thut mir in die Seele weh aber was iſt Dir ſchon wieder begegnet, ſprich?“
„Ich habe mich geſchoſſen.“
„Geſchoſſen? WMein Gott!... Du?. So ſanft, ſo gut.. v, wenn man Dich getödtet hätte!“
Nanette nimmt meine Hände: ſie will ſehen, ob ich verwundet bin; dann betrachtet ſie mich athem⸗ los von Kopf bis Fuß..
„Und mit wem, Andreas?“ fragt ſie.
„Mit dem jungen Marquis von Therigny.“
„Mit dem RNeffen der Frau Gräfin? O, wenn Du ihn getödtet hätteſt!“
„Nein, Nanette, er iſt bloß verwundet, doch hoffe ich.„
„Sich zu ſchießen! und Du, Andreas!“
„Ach, ich errathe Alles. Gewiß hat er ſeiner Cou⸗ ſine den Hof gemacht; Du liebſt ſie, ich weiß es... um Adolphine habt Ihr Euch geſchlagen, nicht wahr?“
„Wer ſagt Dir, Nanette, daß ich Adolphine liebe?“
„O, Andreas, das habe ich längſt, längſt geahnt,“ antwortet Nanette und yält die Schürze vor die Au⸗ gen.„Ach, das weiß ich ſchon lange!“
Alſo meine Liebe zu Adolphinen iſt kein Geheim⸗ niß mehr! O Liebe, wie ungeſchickt biſt du im Verheimlichen! Jetzt darf ich wenigſtens meinem Her⸗ zen Luft machen vor der Schweſter. Gottlob!
„Du haft recht geſehen, Nanette!“ ſage ich, ihre Hand ergreifend.„Ja, ich liebe Avolphine, ich bele
Paul be Kock. LXRRvI. 8
„Wüßteſt Du, Nanette, wie er mich behandelt hat.“


