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„An Ihnen,“ ſagt er kalt.„Ich bin heute un⸗ geſchickt.“
Ich weiß nicht, was ich thun ſoll.. ich beſinne mich, ich ſchwanke.
„Schießen Sie,“ ruft er mir zu,„oder ich glaube, daß Sie ſich fürchten, von Neuem anzufangen.“
Die Worte bringen mich zur Entſcheidung: ich richte die Waffe, faſt ohne meinen Gegner zu ſehen. Der Schuß geht los. ich Unglücklicher!.. der Marquis ſtürzt zuſammen. Das Blut ſtrömt aus einer Wunde in der rechten Seite.
„Hat Nichts zu ſagen,“ ruft er.„Der Wagen ſoll kommen... helfen Sie mir einſteigen„ich will ſchon bis nach Hauſe kommen.“
Wir helfen dem Marquis in den Wagen, der Jokey nimmt ſeinen Sitz ein, treibt die Pferde an und davon fliegen ſie. In Verzweiflung über meinen Sieg, der mir als eine neue Schranke erſcheint zwi⸗ ſchen Adolphine und mir, gehe ich auf meinen Wa⸗ gen zu, der noch an derſelben Stelle hält. Der Kutſcher muß mich faſt hineinheben, ſo gedankenlos bin ich. Noch immer glaube ich den blutenden Mar⸗ quis vor mir zu ſehen. Wenn er ſtürbe! Könnte ich mir je ſeinen Tod verzeihen?
„Wohin, Herr?“
„Nach Paris.“
„Paris iſt groß, Herr! Wohin befehlen Sie 2“
„Dahin o meine Mutter! wüßteſt Du, daß ich Menſchenblut vergoſſen habe, Du würdeſt es nicht
glauben!“


